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    <title>ejl aktuell</title>
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    <description>Dekadenz 2.0 - Vom Acker auf den Müll. Die ejl wendet sich gegen Lebensmittelverschwendung. Hier dokumentieren wir Themen und Ereignisse.</description>
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      <title>Erdbeeren im Winter – nein danke!</title>
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      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:24:03 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Eintrage/2012/1/30_Erdbeeren_im_Winter_nein_danke%21_files/DSCN1315.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Media/object002_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Wie werden Lebensmittel eigentlich zu Müll? Eine Frage, die nur komplex zu beantworten ist. Betrachtet man die „Lebensstationen“ von Essen, angefangen vom Anbau bis zum Weg über den Groß- und Einzelhandel, bis hin auf unseren Teller, gibt es zahlreiche „gefährliche“ Stellen, wo Lebensmittel auf diesem Zubringerweg aussortiert werden. In den meisten Fällen lagen Probleme beim Transport zu Grunde, die Nahrungsmittel reif für die Tonne werden ließen: die Unterbrechung der Kühlkette, verzögerte Transportzeiten, Beschädigungen beim Ver- und Umladen, teils schlicht auch der bereits einkalkulierte „normale“ Verlust aufgrund von langen Importreisen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einzige Alternative aus dieser Misere: saisonaler und regionaler Einkauf! Lange Transportwege von Essen können vermieden werden, wenn man darauf achtet, welches Obst und Gemüse in welchen Jahreszeiten bei uns zu haben ist, so die Regionalgruppen Rheinland und Schwaben am Stand der ejl auf der Grünen Woche. An einem überdimensionalen Saisonkalender können die Messebesucherinnen und –besucher ihr Wissen um heimische Früchte und Gemüse testen, aber auch erweitern. Wann ist die Zeit für Beeren? Wann gibt es Gurken? Wann Kohlrabi? Das rheinische und schwäbische ejl-Standteam klärt über die Hintergründe und Wichtigkeit saisonalen-regionalen Einkaufs auf und gibt Interessierten Saisonkalender im Geldbeutelformat als Einkaufsstütze mit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Nachtrag: Hessen und Franken haben Saison auf der IGW</title>
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      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:17:50 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Eintrage/2012/1/30_Nachtrag__Hessen_und_Franken_haben_Saison_auf_der_IGW_files/DSCF4764.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Media/object001_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Nachtrag vom 28. Januar 2012:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Letzter Boxenstopp: Hessen und Franken im Endspurt&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Viel zu schnell ging die Zeit mit den Regionalgruppen aus Rheinland und Schwaben vorbei. Im fliegenden Wechsel wird nun der Stand zum letzten Mal übergeben – diesmal an die Hessen, die unterstützt werden von bereits seit einigen Tagen mitarbeitenden Franken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein herzliches Dankeschön für Euer Engagement und Euren Einsatz, liebe Rheinländer und Schwaben und ein viel Erfolg und Spaß beim Endspurt, liebe Franken und Hessen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Aigners Daumen für Marmelade</title>
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      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:24:13 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Eintrage/2012/1/26_Aigners_Daumen_fur_Marmelade_files/2012.01.25%20%2813%29-1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Media/object012_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:218px; height:124px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Frau Aigner – wir schenken Ihnen ein Glas selbstgemachte Marmelade, die wir aus den Resten hier auf der Grünen Woche gekocht haben!“ mit diesen Worten trat Alina Kühnel, Standbetreuerin der ejl, Minsterin gegenüber. Ihre spontane Reaktion: Daumen hoch für diese Aktion!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sogleich ließ sich die Ministerin von den Jugendlichen von deren Kampagne „Marmelade für ALLE!“ erzählen und reagierte mit anerkennenden Worten für diese gewitzte und dennoch simpel überzeugende Idee der globalen Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten. „Ihr macht das richtig!“ lobte Aigner das Engagement der Jugendlichen und bat sofort um ein Foto mit der ejl-Gruppe samt Riesenmarmeladenglas. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Interessiert fragte Aigner nach den Zutaten der noch warmen geschenkten Marmelade und nahm staunend, aber auch bedrückt zur Kenntnis, dass es mehr als reichlich Reste am Ende des Messetages für die Marmeladenaktion gibt. Auch auf Europas größter Messe für Ernährungswissenschaft und Landwirtschaft landen täglich Massen Lebensmittel im Müll. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aigners Ministerium arbeitet derzeit an einer Studie über die Menge der in Deutschland weggeworfenen Lebensmittel. Ihren Kritikern geht das zu langsam. Sie forderten schon im Herbst des letzten Jahres Maßnahmen wie die Umbenennung des Mindesthaltbarkeitsdatums.&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Marmelade rockt die Bühne</title>
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      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:12:40 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Eintrage/2012/1/26_Marmelade_rockt_die_Buhne_files/2012.01.25%20%2831%29.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Media/object011_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Marmelade für ALLE“ prangte heute in überdimensionalen Lettern auf der Bühnenleinwand in Halle 4.2., mit großem Hallo wurde die Aktion über die Lautsprecheranlage angekündigt. Eine Stunde kochten die ejl-Standbetreuerinnen und –betreuer auf der Bühne „Marmelade für ALLE“ und versorgten die Messegäste mit noch warmen, süßen Fruchtaufstrich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Während die Köchinnen und Köche voll Elan und Charme schnippelten und den Kochlöffel schwangen, plauderte LandSchau-Moderatorin Heike Götz munter mit ejl-Bundesreferent Karsten Schulz über die Hintergründe der Kampagne. Fallobst oder Früchte, die vom Handel aussortiert werden werden von den Jugendlichen zu leckerer Marmelade verwertet. Auch das Obst auf der Showbühne wurde zuvor auf den Ständen der Grünen Woche eingesammelt. Die fertige „Marmelade für ALLE“ kann verschenkt, gegen anderes getauscht, für einen guten Zweck verkauft oder selbst gegessen werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Heike Götz zeigte sich von dieser Kampagnenidee derart angetan, dass sie im Nachgang des Bühnenauftritts dem ejl-Stand noch einen Besuch abstattete und hier vorschlug, ihrer NDR-Redaktion einen Sendebeitrag über „Marmelade für ALLE“ vorzuschlagen.</description>
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      <title>Politik: schnell oder gründlich handeln?</title>
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      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:37:57 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Eintrage/2012/1/25_Politik__schnell_oder_grundlich_handeln_files/2012.01.24%20%2819%29.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.evangelische-landjugend.de/www.evangelische-landjugend.de/Blog__ejl_live/Media/object009_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:216px; height:123px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;In der Sache waren sich die Abgeordneten Kelber (CDU) und Goldmann (FDP) einig. Lebensmittel gehören nicht in den Müll. Am ejl Stand taten sich beide schwer, das Pappmaché-Huhn in die Tonne zu treten. Im Bundestag müssen sie jetzt ran. Nicht nur der Verbraucher sei zum Handeln aufgefordert, sagte Kelber, sondern auch die Politik.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sein Kollege Goldmann hatte im Oktober schon mal vorgelegt. Im Bundestag startete er eine Initiative, das „Mindesthaltbarkeitsdatum“ in „Voller Genuss bis...“ umzubenennen. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ging das jedoch zu schnell. Sie möchte erst Daten sammeln, um das Problem bei der Wurzel zu packen. Davon berichtete auch Kelber. Eine Studie, die aufzeigt an welchen Stellen und in welchem Ausmaß Essen zu Müll wird, sei bereits im Werden. Spätestens im April wolle man im Bundestag mit den Ergebnissen dieser Studie arbeiten und Verbindlichkeiten setzen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zu den Berichten von &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,792607,00.html&quot;&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/geld/debatte-ueber-mindesthaltbarkeitsdatum-deine-zeit-ist-abgelaufen-1.1167910&quot;&gt;SÜDDEUTSCHE&lt;/a&gt; über Goldmanns Vorstoß&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf die Frage der ejl-Standbetreuer, was Herr Kelber privat zuletzt weggeschmissen hat, überlegte er einige Zeit und trug dann auf unserem Plakat „Rest Brot“ ein. „Aber mit Brotresten kann man doch eigentlich jede Menge machen…“ wollte ejl-Bildungsreferentin Tanja Rupprecht ansetzen – leider war das Brot schon schimmlig, so Kelber. Ansonsten hätte er es zu Semmelbrösel verarbeitet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dreimal mussten wir den Vorsitzenden des Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der FDP-Bundestagsfraktion Michael Goldmann auffordern, bevor er widerwillig zwei Papp-Zucchinis in unsere Mülltonne warf. Man merkte ihm deutlich an, dass ihm das Wegwerfen von Lebensmitteln ganz und gar nicht behagte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;ejl-Standbetreuerin Melissa Eberhardt aus Schleswig-Holstein klärte Herrn Goldmann auf – wir wollen niemanden animieren Lebensmittel in die Tonne zu schmeißen. Ganz im Gegenteil: mit dieser Handlung wollen wir den Messebesuchern bewusst machen, welche Gefühle sie beim Wegwerfen von Nahrung eigentlich haben sollten. Bei Goldmann liefen wir damit offene Türen ein – Essen gehört nicht in die Tonne! &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unsere Überzeugung teilt er, unsere Forderungen zum Handeln könne er unterstreichen. Wobei Goldmann auch betonte, dass es gerade für Singles schwierig sei, nichts wegzuwerfen. Noch immer gibt der Handel schlicht zu große Packungsgrößen vor und gleicht sich nicht an den Trend zu Single-Haushalten an. Schade sei es, dass es sich dabei viele Menschen anscheinend leisten können, zu viel einzukaufen und mit dem Wegwerfen von Nahrung zu kalkulieren – keine wertschätzende Haltung gegenüber von Lebensmitteln! Aber ob hier höhere Preise für Essen die Lösung seien, ist fraglich, meinte Goldmann. Dies wirke sich nachteilig auf Menschen auf, die ohnehin zu wenig Geld zum Leben hätten. Besserverdienende ließen sich wahrscheinlich auch vor höheren Kosten nicht abschrecken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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